Vernissage und Lesung in Schwaz

Vernissage und Lesung am 11. März in Schwaz/Tirol 

Vor 8 Jahren lebte ich für einige Monate im Franziskanerkloster in Schwaz in Tirol. Als Stadtschreiber bewohnte ich dort eine Klosterzelle, in der ein riesiger hölzerner Jesus über meinen Schlaf wachte. Ich aß mit den Patres zu Mittag und durfte mir in der Klosterbibliothek eine siebenschwänzige Geißel aus der Nähe ansehen. (Ich habe sie mir nicht zu nahe angesehen.)
Derzeit sind Arbeiten von Olivia Weiß in der Galerie Unterlechner in Schwaz zu sehen. Besonders freut mich, dass dort auch ihr Bild Bäumefrau ausgestellt wird. Das damit verbundene Märchen „Das Mädchen und seine Liebhaber“ dufte ich bei der Vernissage am 11. März vorlesen. Noch bis 23. April gibt es in der Galerie Unterlechner Zeichnungen von Wildschweinen, Pferdeköpfe aus Ton und sehr viel anderes Schönes zu sehen. 

Die Künstlerinnen Olivia Weiß und K. Ryn Astl und ich vor Olivias "Bäumefrau".
Pferdeköpfe.
Ein Blick auf unsere Graphic Novel "Holzung".
Lesung "Das Mädchen und seine Liebhaber"
Auch die Schwazer Schriftstellerin Friederike Gösweiner war anwesend.

Die Ausstellung ist noch bis 23. April zu sehen!vernissage-olivia-weiss-schwaz

Die gesammelten Liebesbriefe der ZEIT

seither-denk-ich-dauernd-an-dichDie gesammelten Liebesbriefe der ZEIT

Dieses hübsche Bändchen versammelt 45 Liebeserklärungen, die in den letzten Jahren in der ZEIT erschienen sind. Zu meiner großen Freude ist mit „Ich habe Ihre Hände studiert“ auch mein Liebesbrief an Olivia Weiß darunter.

Seither denke ich dauernd an Dich
Besondere Liebesbriefe
(c) 2017 Arche Literatur Verlag AG

Holzung – eine Graphic Novel

Holzung – eine Graphic Novel

In Zusammenarbeit mit der Wiener Künstlerin Olivia Weiss (mehr unter www.oliviaweiss.net)

 

„Ich habe Ihre Hände studiert …“ – mein Liebesbrief in der ZEIT

liebesbrief-die-zeit-goettfert„Ich habe Ihre Hände studiert …“ – mein Liebesbrief in der ZEIT

Für die aktuelle Ausgabe der Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT (Nummer 42) durfte ich einen Beitrag in der Rubrik „Liebesbriefe“ schreiben. Die Vorgaben ließen an sich sehr viel Raum: Der Adressat sollte mir bekannt sein – oder auch nicht, lebendig sein – oder auch nicht und berühmt sein – oder auch nicht. Auf jeden Fall aber sollte es sich um jemanden handeln, zu dem ich eine sehr starke Zuneigung empfinde. Was lag da näher, als jenem Menschen zu schreiben, der mich seit über 20 Jahren begleitet? 🙂

Der Text ist mittlerweile hier auch online abrufbar.

Interview auf Radio Prag

Constantin Göttfert Lesung PragInterview auf Radio Prag

Letzte Woche las ich im Prager Literaturhaus aus aktuellen Texten. Insbesondere nach der Lesung von „Türen mit Seitenteilen“ gab es rege Diskussionen zur aktuellen politischen Situation in Tschechien und zur Flüchtlingsthematik. Im Anschluss interviewte mich das Radio Prag und brachte einen Beitrag.

http://radio.cz/de/rubrik/tagesecho/zwischen-heimatvertriebenen-und-kafka-schriftsteller-goettfert-in-prag

Das gesamte Interview wurde eine Woche später gesendet. Es kann hier auch angehört werden.

http://www.radio.cz/de/rubrik/mikrophon/ueber-stacheldraht-karpatendeutsche-und-kafka-der-autor-constantin-goettfert-im-interview

Auch eine Journalistin vom „LandesEcho“, einer deutschsprachigen Zeitschrift in Tschechien, kontaktierte mich. Auch in diesem Interview ging es um die Türen mit Seitenteilen.

Das gesamte Interview können Sie hier nachlesen.

Zehnseiten.de – Lesung

Video-Lesung aus „Steiners Geschichte“

Steiners Geschichte. Roman.
479 S.: Gebunden
C.H.BECK ISBN 978-3-406-66757-2

Ina Steiner ist schwanger, aber kurz vor der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter bittet sie Martin, den Erzähler in Constantin Göttferts neuem Roman, um eine Auszeit. Ihr Großvater Steiner ist gestorben und hat sie mit zu vielen offenen Fragen zurückgelassen.

Ina ist an der March, im österreichischen Grenzgebiet zur Slowakei, aufgewachsen, aber ihre Familie sind Karpatendeutsche, Vertriebene, die in Österreich nie heimisch geworden sind und nicht heimisch werden wollten. Die Vergangenheit liegt wie ein großer, alles erdrückender Schatten über dem Leben von Jahrzehnten, über der Familie, die daran zerbricht. Ina macht sich auf die Suche nach der Herkunft ihrer Familie in der heutigen Slowakei und Martin folgt ihr nach, auf eine Reise in die Vergangenheit und die Gegenwart von Ost und West, Tätern und Opfern, Verlierern und Gewinnern nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. In diesem großen Roman erzählt Constantin Göttfert präzis und dicht, atmosphärisch und spannend, mit einem Sinn für das groteske Detail von Schuld und Vertreibung, von Leid und Verrat, von ungesühnten Verbrechen und dem Überleben und davon, wie eine Gegenwart erst möglich ist, wenn der Schatten der Vergangenheit verfliegt.