Interview auf Radio Prag

Constantin Göttfert Lesung PragInterview auf Radio Prag

Letzte Woche las ich im Prager Literaturhaus aus aktuellen Texten. Insbesondere nach der Lesung von „Türen mit Seitenteilen“ gab es rege Diskussionen zur aktuellen politischen Situation in Tschechien und zur Flüchtlingsthematik. Im Anschluss interviewte mich das Radio Prag und brachte einen Beitrag.

http://radio.cz/de/rubrik/tagesecho/zwischen-heimatvertriebenen-und-kafka-schriftsteller-goettfert-in-prag

Das gesamte Interview wurde eine Woche später gesendet. Es kann hier auch angehört werden.

http://www.radio.cz/de/rubrik/mikrophon/ueber-stacheldraht-karpatendeutsche-und-kafka-der-autor-constantin-goettfert-im-interview

Auch eine Journalistin vom „LandesEcho“, einer deutschsprachigen Zeitschrift in Tschechien, kontaktierte mich. Auch in diesem Interview ging es um die Türen mit Seitenteilen.

Das gesamte Interview können Sie hier nachlesen.

Projektstipendium 2016/2017

Projektstipendium 2016/2017

Seit etwa zwei Jahren arbeite ich wieder an einem neuen Roman. Schauplatz ist ein Seehotel in einem ehemaligen österreichischen Kurort. Es geht um ein ungleiches Zwillingspaar, um die Suche nach Anerkennung, und natürlich auch um die Liebe. Und wieder spielt der Begriff Heimat eine große Rolle. Nicht zuletzt durch Begegnungen mit Menschen, die aus ihrer Heimat geflohen sind und nun unter uns wohnen, womöglich aber auch aufgrund meiner eigenen Biographie, begleitet mich dieses Thema nun schon seit einigen Jahren.

Zu meiner großen Freude, wurde mir für dieses Vorhaben nun das Projektstipendium des Bundeskanzleramtes für Kunst und Kultur zugesprochen. Für dieses Vertrauen in meine Arbeit möchte ich mich auch an dieser Stelle bedanken.

Nominierung zum Retzhofer Dramapreis 2017

Nominierung zum Retzhofer Dramapreis 2017

Der Retzhofer Dramapreis ist ein Nachwuchspreis für szenisches Schreiben. Neben der Aussicht auf 4000 Euro Preisgeld werden die Nominierten von Experten aus Drama und Film beraten.

Nach meinem letzten Roman „Steiners Geschichte“ habe ich mich erstmals auch intensiv dem Drama gewidmet. Aus diesem Grund freut es mich besonders, dass ich – gemeinsam mit 14 anderen Schriftstellerinnen und Schriftstellern – mit einem Auszug aus meiner Arbeit für den Retzhofer Dramapreis 2017 nominiert wurde. Mitte Juli findet ein erstes Treffen statt. Nach weiteren zwei Terminen finden Proben mit RegisseurInnen und SchauspielerInnen statt. Ich bin gespannt, was mich erwartet und freue mich besonders über diese Unterstützung.

Beitrag zur Lesung im ORF Landesstudio auf Radio Vorarlberg

Lesung im ORF Radio

Anfang April las ich meine Kurzgeschichte „Spiel der Krähen“ im Landesstudio Vorarlberg. Das Radio Vorarlberg brachte daraufhin einen Beitrag, den man hier nachhören kann, sozusagen eingebettet in Saties „Gnossienne“. Ausgerechnet in eines meiner Lieblingsstücke!

 

Stadtschreiber der Stadt Hausach im Schwarzwald

Hausacher Stadtschreiber

Constantin Göttfert liest in Hausach (c) Mittelbadische PresseConstantin Göttfert liest in Hausach (c) Schwarzwälder Bote/José OliverConstantin Göttfert Schwarzwälder Bote PorträtEin Stipendium bedeutet immer auch die Möglichkeit, sich intensiv seiner Arbeit zu widmen. Hausach ist eine Kleinstadt im Schwarzwald. Mit dem Leselenz, einem Literaturfestival, das jährlich Tausende Besucher aus der Region in die Stadt bringt, setzt es auch kulturelle Schwerpunkte.

Seit erstem März bewohne ich als Stipendiat des Gisela-Scherer-Stipendiums das Hausacher „Molerhiisle“. Ich besitze einen Garten und ein Klavier, das mir zu meiner großen Freude zur Verfügung gestellt wurde. Ein paar Noten durfte ich mir auch ausborgen, sodass ich mich nicht nur der Literatur, sondern auch Tschaikovsky und Schubert widmen kann.

 

Hinter dem Gesetz

Hinter dem Gesetz

Die neue Anthologie im hochsympathischen Luftschacht-Verlag vereint elf Texte junger österreichischer Autorinnen und Autoren. Viele der großartigen Beiträge handeln von einem Thema, das gerade viele Menschen beschäftigt: Flucht, Gesetz, Heimatlosigkeit, Migration.
„Hinter dem Gesetz – Kafka, Recht und Ordnung. 12 Texte, herausgegeben von Nadine Kegele und Manfred Müller“ (Luftschacht Verlag 2015)
mit Texten von Theodora Bauer, Gábor Fónyad, Irmgard Fuchs, Constantin Göttfert, Sandra Gugic, Lucas Palm, Judith Nika Pfeifer, Robert Prosser, Renate Silberer, Andrea Stift, Katharina Tiwald und Daniel Zipfel.
Luftschacht Verlag 2015

Der Reinerlös des Buches kommt übrigens dem Verein Zu-Flucht in Linz zugute (www.zu-flucht.at)

Die Anthologie wird am 18. November im Essl Museum in Klosterneuburg präsentiert. Eintritt ist frei. Judith Nika Pfeifer und ich werden lesen und diskutieren.

Lesung/Diskussion in Žilina

Video-Diskussion/Lesung in Žilina

In Žilina diskutierten der Schriftsteller Michal Hvorecký und ich nicht nur über die Themen meines Romans Steiners Geschichte, sondern kamen auch auf die aktuelle politische Situation in Österreich und der Slowakei zu sprechen. Michal hat selbst gedolmetscht. Nach der Diskussion erzählten mir zwei ältere karpatendeutsche Frauen ihre Geschichte auf Deutsch. Es sind das jene berührenden Momente, für die ich sehr dankbar bin. Am nächsten Tag führte mich eine Teilnehmerin durch die wunderschöne Kleine Fatra.

Die gesamte Diskussion wurde auch auf Video aufgezeichnet.

 

„Kopfloser Reiter“ auf Radio Vorarlberg

Radio Vorarlberg

Die Worte „Salz“, „Notbeleuchtung“ und die Phrase „Ich späre nämlich auf ein Pferd“ sollten vorkommen – das waren die Vorgaben für das Gastgeschenk jener zwölf Autorinnen und Autoren, die am Osterwochenende auf Einladung des Hotels Schwärzler nach Bregenz gekommen waren. Nach Textdiskussionen wurden die zwölf „Gastgeschenke“ schließlich vom ORF aufgenommen. Am 17. Juni war meine Geschichte mit dem Titel „Kopfloser Reiter“ dran.

Die Sendung lässt sich hier noch sieben Tage lang nachhören. Meine Lesung beginnt ca. bei Minute 31.

Eine Anthologie mit den gesammelten Texten aller Autorinnen und Autoren wird in den nächsten Tagen erscheinen.

Heinrich-Heine Stipendium in Lüneburg

Heinrich-Heine Stipendium in Lüneburg

Das Heinrich-Heine-Haus in Lüneburg ist ein Patrizierhaus aus dem 15ten Jahrhundert, in dem Heinrich Heines Eltern lebten. Neben kulturellen Veranstaltungen werden jährlich mehrere Aufenthaltsstipendien für Schriftstellerinnen und Schriftsteller vergeben. Zu meiner großen Freude wurde dabei mir ein solches Stipendium gewährt. Von Mai bis August verbringe ich also meine Tage hier in Lüneburg, um an einem neuen Roman zu arbeiten.

 

Kurz nach meiner Lesung führte die Landeszeitung der Lüneburger Heide ein Interview mit mir.

„Wenn der Wiener Autor Constantin Göttfert schreiben will, dann geht er am liebsten in ein Café von leicht morbidem Charme …“, heißt es dort. Was noch drin steht erfahren Sie hier.